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Rollkunstlauf
– Was ist das?
Rollkunstlauf heißt nicht nur, sich auf acht Rollen
fortzubewegen, sondern er fördert die Haltung, die Koordination,
das Gleichgewicht, die Beweglichkeit, die Kondition und die
Musikalität. Wird er in Vollendung gezeigt, bildet er eine
Harmonie aus Kraft und Eleganz. Dadurch ist der Sport für
Mädchen und Jungen geeignet. Gerade Jun-gen haben die
Möglichkeit ihren Bewegungsdrang auszuleben. Eine nicht
unwichtige Komponente ist für Mädchen die Vielzahl der schönen
Kleider, die im Training und bei Wettkämpfen getragen werden.
J So hat fast jeder Verein auch ein Vereinskleid, bzw.
Vereinsanzug mit den Vereinsfarben, bei uns schwarz – rot.
Nun kommen wir zum Ernst der Sache. Das Rollkunstlaufen beim
Einzellauf besteht aus dem Pflicht- und Kürlaufen. Pflichtlaufen
ist das Laufen von Figuren auf vorgezeichneten Bögen, mit
vorgeschriebenen, unterschiedlichen Drehungen. Beim Kürlaufen
werden schwerpunktmäßig Sprünge wie Toeloop, Salchow, Flip,
Lutz, Rittberger und Axel (einfach, doppelt, dreifach), sowie
Piouretten (Stand- und Waagepiouretten) trainiert. Diese
Elemente werden in einer Kür (Choreographie und Musik) gezeigt.
Der
Breitensport und Leistungssport
Wie in jeder Sportart findet man auch beim Rollkunstlaufen eine
Breitensport- und eine Leistungsschiene. Jedes Kind entscheidet
sich irgendwann, ob es im Bereich Breitensport „Just for fun“
oder in der Leistungsschiene erfolgreich werden will.
Der Breitensport ist die Basis und auch die Normalität. Beim
Wettkampf findet man in diesem Bereich 6 Gruppen. Die
Höchstschwierigkeiten, die in den einzelnen Start-gruppen
gezeigt werden dürfen, sind durch das Breitensportkonzept
reglementiert. Im Breitensport werden viele Vergleichswettkämpfe
ausgetragen. Man kann auch bei den Berliner Meisterschaften und
nach einer Sichtung/Setzung beim Deutschen Nachwuchspokal
starten.
Wenn sich ein Kind für intensiveres Training entscheidet, das
entsprechende Alter und den erforderlichen Kürtest, bzw.
Pflichttest hat, kommt es automatisch in die Leistungsschiene.
Die Leistungsschiene beginnt nach dem Kunstläufer und ist beim
Wettkampf in 6 Gruppen unterteilt: Schüler C (8-10 Jahre),
Schüler B (11-12 Jahre), Schüler A (13-14 Jahre), Jugend (14-16
Jahre), Junioren (16-18 Jahre) und Meister-klasse (älter als 18
Jahre). Denn beim Rollkunstlauf wird nach Alters- und Leistungs-klassen
gestartet. Nur in der Leistungsschiene kann man bei
Qualifikation an der Norddeutschen-, bzw. Süddeutschen-,
Deutschen-, Europa- und Weltmeisterschaft teilnehmen.
Die
Testabnahmen
Vom Landesverband werden für beide Bereiche die gleichen
Leistungstests angebo-ten, um die Sportler bei Wettbewerben in
sinnvolle Startgruppen einzuteilen: Freiläufer, Figurenläufer,
Kunstläufer (Pflicht- und Kürtest), Schüler C (Pflicht- und
Kürtest), Schüler B (Pflicht- und Kürtest), Schüler A (Pflicht-
und Kürtest), Jugend (Pflicht- und Kürtest), Junioren (Pflicht-
und Kürtest) und Meister (Pflicht-und Kürtest). Bei den
Leistungstests sind Elemente vorgeschrieben. Die Wertungsrichter
vergeben Punkte, wird die Mindestpunktzahl erreicht, ist der
Test bestanden.
Das
Wertungssystem
Bei einem Wettkampf geben je nach Bedeutung, 3-9 Wertungsrichter
Noten von 0,0 bis 10,0. Es gibt eine A – Note für Technik und
eine B – Note für die künstlerische Darbietung. Ein Wettbewerb
besteht aus dem Pflichtlaufen und/oder dem Kürlaufen (Kurzkür
und lange Kür).Nimmt ein Sportler an beiden „Disziplinen“ teil,
erhält er eine Kombinationswertung.
Rollkunstlaufarten
Neben dem Einzellauf Damen und Herren gibt es noch den Paarlauf,
den Rolltanz, den Solotanz, das Formationslaufen und die
Show-Wettbewerbe.
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